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Seine Heiligkeit
Papst Benedikt XVI.
Offener Brief
Citta del Vaticano
- Bitte an den Hl. Vater -
I – 00100 Roma
21. Januar 2009
Betreff:
„Papst trifft Vereinbarung mit Google“
Heiliger Vater!
Verschiedene Presseagenturen berichteten, daß der Vatikan eine
Vereinbarung mit der Suchmaschine „Google“ trifft, um ein neues
Medienprojekt der katholischen Kirche möglichst vielen Menschen
zugänglich zu machen.
Heiliger Vater!
Die neuen Medien zur Glaubensunterweisung, zur Stärkung des
Glaubens und für das Apostolat zu nutzen, ist in unserer Zeit
schon zu einer Notwendigkeit geworden.
Allerdings bitten wir Sie zu bedenken, mit wem Sie sich da
einlassen!
Der gottselige Max Thürkauf, Professor für physikalische Chemie,
brachte öfters in seinen Vorträgen das Zitat: „Das Gute am Bösen
ist das Geschenkpapier des Teufels“.
Zu Ihrem Vorhaben der besseren Internetpräsens, die Möglichkeit,
z.B. eine Hl. Messe, Vorträge oder Ansprachen im Internet einem
großen Publikum zugänglich zu machen, kann man nur begrüßen, wenn
man den Weg in eigener Regie und nach katholischen Regeln
beschreitet.
Nun werden Sie mit der neuen Internetpräsens viele Menschen
ansprechen, die auf diese Weise auf die Suchmaschine „Google“ oder
auf „Youtube“ kommen werden.
Somit ist eine sehr große Gefahr der Verführung gegeben, da man in
„Google“ alles finden kann, was die Hölle ausspeit und „Google“
zuläßt.
Dort finden selbst Kinder und Jugendliche Porno- und Gewaltfilme
mit einem Klick.
„Google“ zeigt auf der einen Seite diese Schweinereien und auf der
anderen Seite verbietet man Bilder über Abtreibung und sperrt die
Homepages der Abtreibungsgegner.
Auch das ist eine Tatsache!
Heiliger Vater!
Wenn Sie die neue Internetpräsens des Vaticans mit eigenen
Mitarbeitern, eigener Technik und Regie neu aufbauen, werden Sie
zwar längere Zeit dazu benötigen, aber Sie nehmen sich den Teufel
- sprich Google und Youtube – nicht mit ins Boot.
Gottes reichsten Segen für Ihr schweres Amt wünscht Ihnen
Ihr
(Klaus Günter Annen, Europ. Bürgerinitiative zum
Schutze des Lebens und der Menschenwürde)
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